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Tauchpumpen im Test (2022)

Was ist vor dem Kauf wichtig?

Simon (TauchKa Guide) Simon

Der Keller ist vollgelaufen? Der Gartenpool muss vor dem Winter abgepumpt werden? Kein Problem. Tauchpumpen bekommen alles trocken.

Hier erfahren Sie alles zum Thema. Wir erklären die unterschiedlichen Arten von Tauchpumpen, geben Tipps für den richtigen Einsatz und erläutern, worauf beim Kauf geachtet werden muss.

Tauchpumpen sind vielseitig einsetzbar.

Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei Tauchpumpen um Geräte, mit denen Wasser aus der Tiefe an die Oberfläche gepumpt wird.

Egal, ob der Keller vollgelaufen ist, eine Sickergrube leergepumpt oder der Swimmingpool im Garten gereinigt werden soll.

Tauchpumpen sind vielseitig einsetzbar. Eine Tauchpumpe für Zisternen, auch Gartenpumpe genannt, eignet sich zudem ideal für die Versorgung des Gartens mit Regenwasser.

Mit Hilfe einer Tauchpumpe lässt sich auch das aufgefangene Regenwasser aus der Regentonne ins Haus weiterleiten, um es dort weiterzuverwenden. Etwa für die Toilettenspülung, zum Händewaschen oder für den täglichen Abwasch.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Tauchpumpen schaffen es, große Wassermengen zu bewegen. Egal, ob der Keller vollgelaufen ist oder der Swimmingpool im Garten gereinigt werden soll.

  • Die wichtigste Unterscheidung und vor dem Kauf wichtig: Soll sauberes oder schmutzige Wasser transportiert werden?

  • Achten Sie auf die passende Wattleistung. Sie sagt aus, wie viel Wasser wie schnell befördert werden kann.

    Bei einer Schmutzwasserpumpe muss außerdem darauf geachtet werden, wie groß die Fremdkörper sein dürfen, die von der Pumpe aufgenommen werden können.

Verschiedene Pumpenarten im Überblick

Der Begriff Tauchpumpe ist ein Sammelbegriff für einige Pumpenarten auf dem Markt. Die wichtigsten werden wir erläutern.

Typ

Eigenschaften

Schmutzwasserpumpe

Sie kommen zum Einsatz, um Abwasser oder Regenwasser abzuleiten und etwa einen vollgelaufenen Keller oder eine vollgelaufene Baustelle auszupumpen und trockenzulegen.

Schmutzwasserpumpen sind unempfindlicher gegen Verunreinigungen und können auch Schmutzpartikel abtransportieren.

Schmutzpartikel können in verschiedenen Größen abtransportiert werden. Diese Tauchpumpen arbeiten in der Regel mit sehr viel Power, dadurch steigt allerdings auch der Verbrauch.

Klarwasserpumpe

Im Gegensatz zu Schmutzwasserpumpen bewegen Klarwasserpumpen klares, sauberes Wasser.

Sie kommen zum Einsatz, um Wasser aus einem Pool oder einem Brunnen abzusaugen.

Tauchdruckpumpe

Die Tauchdruckpumpen sind darauf spezialisiert, große Förderhöhen zurückzulegen.

Diese Pumpen können allerdings keine großen Schmutzteilchen aufzunehmen.

Tiefbrunnenpumpe

Diese Pumpenart besitzt eine schmale Form, damit sie auch in engen Brunnenschächten zum Einsatz kommen können.

Söffelpumpen

Sie werden weniger im privaten Bereich als bei der Feuerwehr für Hochwassereinsätze oder im industriellen Bereich an Baustellen eingesetzt.

Starkregen? Unwetter? Wer über eine eigene Tauchwasserpumpe verfügt, muss im Notfall nicht die Feuerwehr rufen, sondern kann seinen Keller selbst leerpumpen.

Erfahren Sie in diesem Video mehr über die flachsaugende Tauchpumpe aus dem Hause Kärcher.

Checkliste vor dem Kauf

Es gibt viele Tauchpumpen auf dem Markt.

Doch welche ist die Richtige?

Um das herauszufinden, muss vor dem Kauf der Einsatzbereich genau definiert werden.

Hier sind die wichtigsten Fragen aufgelistet.

  • Soll die Tauchpumpe klares oder schmutziges Wasser transportieren?
  • Ist ein Stromanschluss vorhanden?
  • Welche Förderleistung ist für den Einsatz notwendig? Die Fördermenge gibt an, wie viel Wasser transportiert bzw. nach oben gedrückt werden kann. In der Regel kann gewählt werden zwischen 1.140 und 18.000 Litern pro Stunde. Tauchpumpen, die im Katastrophenschutz eingesetzt werden fördern Wassermengen von bis zu 80.000 Litern pro Stunde.
Verschiedene Pumpenarten

Wattleistung und Schmutzpartikel

  • Wie hoch soll die Wattleistung sein? Grundsätzlich gilt: Je höher die Wattleistung, desto mehr Wasser kann in kürzerer Zeit befördert werden. In jedem Fall lohnt sich vor dem Kauf auch ein Blick auf den Stromverbrauch der verschiedenen Geräte
  • Wie groß sind die Schmutzpartikel, die von der Pumpe aufgenommen werden sollen? Der angeschlossene Schlauch muss einen größeren Durchmesser haben als die Partikel, weil es sonst zu Verstopfungen und einer Überhitzung der Pumpe führen kann.

Auch auf die Förderhöhe und die Tauchtiefe sollte geachtet werden. Bei der Förderhöhe kann zwischen 7 und 32 Metern gewählt werden. Die Tauchtiefe, die Tauchpumpen bewältigen können, beginnt an der Wasseroberfläche und endet am Stutzen der Pumpe.

Die Wahl des Gehäusematerials: Angeboten werden unter anderem Edelstahl oder Kunststoff. Rostfreier Edelstahl ist hier in der Regel die bessere Wahl. Das Material ist langlebiger und pflegeleichter.

Wo kann man Tauchpumpen kaufen?

Egal ob Obi, Toom, Bauhaus, Hagebaumarkt oder Hornbach – gut sortierte Baumärkte bieten eine große Auswahl an Tauch- und Gartenpumpen.

Auch notwendiges Zubehör wird hier angeboten. In vielen Baumärkten gibt es auch die Option, Pumpen für eine gewisse Zeit zu mieten.

Gerade in den Sommermonaten werden Gartengeräte verschiedener Hersteller aber auch bei Discountern wie Aldi oder Lidl angeboten.

Eine Gartentauchpumpe unterstützt Sie bei der Gartenbewässerung.

Wer auf eine persönliche Beratung verzichten kann, der findet im Internet schnell und bequem das richtige Gerät.

Nicht nur bei Amazon, auch bei zahlreichen anderen Onlineshops können Tauchpumpen bestellt und direkt nach Hause geliefert werden.

Hersteller und Marken auf dem Markt

Sie werden auch in diesem Bereich immer mal wieder Zu- und Abgänge erleben können und doch gibt es sehr viele Hersteller, die nun schon seit vielen Jahren auf dem Markt dabei sind.

  • Einhell
  • Neptun
  • Gardena
  • Variolux
  • Güde
  • Zehnder
  • Homa
  • Varo
  • Mauk
  • Kärcher
  • Draper
  • Jung
  • Comet
  • OASE
  • Makita
  • T.I.P.
  • Tacklife
Unterschiedliche Tauchpumpen

Verschiedene Modelle im Test

Gardena Comfort

Im Test landete diese Tauchpumpe auf Platz 1. Sie arbeitet mit einer Leistung von 320 Watt und kann bis zu 7 Meter tief im Wasser arbeiten.

Dreck- und Schmutzpartikel können mit einem Durchmesser von bis zu 5 mm aufgenommen werden. Ihr Universalanschluss ermöglicht es, viele verschiedene Schlaucharten anzuschließen.

Die Förderleistung beträgt 9.000 Liter pro Stunde.

T.I.P. Integra

Dieses Modell belegt im Test Platz 2. Mit einer Leistung von 300 Watt kann sie bis zu 8.000 Liter pro Stunde bewegen.

Sie schafft eine Förderhöhe und eine Fördertiefe von jeweils 7 Metern. Schmutzteilchen mit einem Durchmesser von 5 mm können befördert werden und das mitgelieferte Kabel hat eine Länge von 10 Metern.

Güde GS

Diese Tauchpumpe landete auf Platz 3 und kann 7.000 Liter mit einer Leistung von 400 Watt absaugen.

Herausragend ist, dass Schmutzpartikel mit einem Durchmesser von bis zu 15 mm befördert werden können.

Die Pumpe zeichnet sich durch ihr gutes Preis-Leistungsverhältnis aus.

Viele Tauchpumpen sind preiswert in der Anschaffung und können helfen, viel Geld zu sparen.

Die wichtigsten Fachbegriffe

Der Schwimmschalter

Die meisten Tauchpumpen verfügen über einen verlässlichen Schwimmerschalter, der das Gerät automatisch je nach Wasserspiegel ein- und ausschaltet.

Der Schalter sorgt nicht nur dafür, dass die Pumpe nicht trocken läuft, sondern kann auch die Steuerung der Wassermengen übernehmen.

Ist in einer Tauchpumpe kein Schwimmschalter integriert, kann das Gerät auch damit nachgerüstet werden.

C-Schlauch

Schmutzwasserpumpen, speziell Fäkalienpumpen, verfügen über einen sogenannten C-Schlauch, der größeren Schmutzteilchen – nämlich bis zu einem Durchmesser von 30 Millimeter – problemlos befördern kann.

Niedervolt-Pumpen

Niedervolt-Pumpen sind kleiner als andere Tauchpumpen. Sie werden auch als Mini-Pumpen bezeichnet und sind flexibel an unterschiedlichen Orten einsetzbar. Allerdings sind sie nicht für den Dauerbetrieb geeignet.

12-V-Anschluss

Saugpumpen mit einem 12-V-Anschluss sind nicht dafür geeignet, Schmutzwasser abzusaugen, sondern werden zur Bewässerung von Balkonpflanzen eingesetzt.

Auch beim Camping kann eine solche Pumpe genutzt werden – für die Wasserversorgung oder als Dusche. Außerdem erleichtert die Pumpe den Wasserwechsel in einem Aquarium.

Kleine Tauchpumpen aus dieser Kategorie können Sie oft schon für einen kleinen Preis kaufen.

Wozu braucht man einen Pumpensumpf?

Ein Pumpensumpf ist ein Behälter, in dem Wasser zwischengelagert wird, bevor es dann abgepumpt wird.

Für den Bau eines Pumpensumpfes gibt es unterschiedliche Gründe:

  • Drückendes oder hohes Grundwasser-Niveau
  • Schlecht ablaufendes Grundwasser (beispielsweise bei Regen oder Schneeschmelze)
  • Das Bodenniveau des Kellers ist unter dem Niveau des öffentlichen Kanals

Pumpensümpfe verhindern Überschwemmungen und Wasserschäden im Keller, etwa durch geplatzte Wasserleitungen oder abgerissene Schläuche bei Waschmaschinen.

Regenwasser, das von außen eindringen kann, sammelt sich im Pumpensumpf und kann so ebenfalls keinen Schaden anrichten.

Vor- und Nachteile einer Tauchpumpe

  • Vorteile
  • Kellerräume oder Schwimmbecken können schnell leergepumpt werden.
  • Sehr viele Einsatzmöglichkeiten
  • Große Auswahl an Geräten auf dem Markt
  • Nachteile
  • Ein Stromanschluss muss vorhanden sein.
Tauchpumpen im Test (2022)
1
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2
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4
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5
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6
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7
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